Akku-Rasenmäher kaufen – Darauf sollten Sie unbedingt achten

Will man sich einen Akku-Rasenmäher kaufen, muss man sich im Vorfeld einige Gedanken machen. Soll eine Rasenfläche am Haus oder im Garten gemäht werden, stellt sich oft die Frage, welcher Rasenmäher dazu am besten geeignet ist? Ein Benziner ist vom Arbeitsgeräusch sehr laut und ein Elektrogerät benötigt ein Stromkabel, welches meistens im Weg rumliegt. Ein Akku Rasenmäher stellt dabei eine passende Alternative dar.

Da sich die Technologie in den letzten Jahren stark verbessert hat, bieten mittlerweile viele Hersteller ein solches Gerät im Handel an. Dank starker Lithium Ionen Akkus ist für eine ordentliche Reichweite gesorgt. Zudem arbeitet ein Akku Rasenmäher angenehm leise, so dass die Nachbarschaft nicht unangenehm gestört wird.

Die besten Akku-Rasenmäher im Vergleich

Einhell Akku Rasenmäher GE-CM 33 Li Power X-Change (Lithium Ionen, 18 V, bis...
Makita Akku-Rasenmäher (2 x 18 V, ohne Akku, ohne Ladegerät) DLM380Z
Akku Rasenmäher eMow 300 ECO mit 36 V 2,6 Ah Lithium Ionen Akku und...

Der zukünftige Einsatzbereich

Mit einem Akku-Rasenmäher lassen sich Rasenflächen am Haus, im Garten oder auch in einer Kleingartenanlage sehr gut mähen. Bei der Anschaffung sollte im Vorfeld darauf geachtet werden, wie viel Quadratmeter an Rasenfläche das Gerät bewältigen muss. Denn je größer die Fläche ausfällt, umso mehr Schnittbreite sollte zur Verfügung stehen. Akku Rasenmäher haben in den meisten Fällen eine Schnittbreite von 32 bis 45 cm.

Die Handhabung der Geräte ist äußerst handlich, da hier viel weniger Gewicht bewegt werden muss, als bei einem schweren Benzinmodell. Somit können auch Personen mit geringer Körperkraft einen Akku-Rasenmäher problemlos bedienen. Sobald der vollgeladene Akku in das Gerät gesteckt wird, kann das Rasenmähen beginnen, da hier keine zusätzliche Stromquelle benötigt wird.

Akku aufladen

Akku-Rasenmäher kaufen Bosch DIY Akku-Rasenmäher Rotak 43 LIDie Leistung der Akkus wird in Ampere und Volt angegeben. Bei großen Rasenflächen sollte darauf geachtet werden, dass ausreichend Leistung zur Verfügung steht. Je nach Modell ist eine Reichweite zwischen 15 und 45 Minuten möglich. Allerdings ist diese stark abhängig von der Beschaffenheit. Wenn der Rasen relativ hoch ist, benötigt der Mäher deutlich mehr Leistung und die Akkus sind schneller erschöpft.

Auch ein feuchter Rasen geht stark zu Lasten der Reichweite. Wenn ein Akku leer ist, kann er problemlos ausgetauscht werden. Mit Hilfe von einem Ladegerät, kann dieser wieder aufgeladen werden. Ein solcher Vorgang dauert zwischen 1 und 3 Stunden. Bei einer größeren Rasenfläche empfiehlt es sich auf jeden Fall noch einen zweiten Ersatzakku parat zu haben. Moderne Lithium Ionen Akkus lassen sich einige hundert Male wieder aufladen, eher sie dann deutlich an Leistung verlieren.

Die Vorteile liegen auf der Hand

Mit einem Akku Rasenmäher ist eine kabellose Einsetzbarkeit gewährleistet, da kein Stromanschluss vorhanden sein muss. Dank eine leichten Bauweise, können auch größere Modelle sehr handlich und einfach bedient werden. Zudem arbeitet die Technologie angenehm leise und stört nicht die Nachbarschaft. Viele Modelle sind von den Herstellern so ausgelegt, dass sie zudem mit wenigen Handgriffen zusammengeklappt oder auseinandergenommen werden können.

So lässt sich ein Gerät zum Beispiel sehr gut über die Wintermonate im Keller oder Gartenhaus verstauen, ohne dass viel Platz benötigt wird. Ein Akku-Rasenmäher ist fast wartungsfrei, da hier kein Öl oder Benzin kontrolliert und nachgefüllt werden muss. Dank einer Anzeige bei den Akkus, kann immer abgelesen werden, viel Leistung noch zur Verfügung steht. Ein Austausch geht dabei sehr schnell von der Hand.

Durch die ständig verbesserte Technologie bei den Akkus, erzielten die Geräte eine immer größere Reichweite. Zudem drängen immer mehr Hersteller auf den Markt, was die Firmen anspornt ihre Produkte ständig zu verbessern. Auch bei den Preisen sorgt der Konkurrenzkampf für mehr Wettbewerb, wobei der Kunde am Ende profitieren kann.

Nachteile gibt es leider auch

Ein Akku Rasenmäher eignet sich eher für kleine bis mittelgroße Rasenfläche, bei Quadratmetern über 1.000 sollte eher ein großer Benziner oder gleich ein Rasentraktor zum Einsatz kommen. Zwar sind die Akkumodelle einfach in der Handhabung, allerdings besitzen sie keinen Radantrieb, so muss zum Beispiel bei einer Steigung die eigene Körperkraft voll eingesetzt werden.

Bei einem trockenen Rasen, lässt es sich zwar prima mit einem solchen Modell arbeiten, doch sobald das Gras sehr hoch oder feucht ist, kommen einige Akkumäher an ihre Grenzen. Zudem wird viel Leistung vom Akku abverlangt, so dass dieser schnell leer ist. Nur wenn die Bedingungen optimal sind, kann der Akku Rasenmäher seine Vorteile ausspielen.

Bei sehr starkem Wildwuchs eignet sich ein solches Gerät eher weniger, da muss schon ein Benzinrasenmäher oder starker Rasentrimmer zum Einsatz kommen.

Fazit – Akku-Rasenmäher kaufen

Einen Akku-Rasenmäher kaufen lohnt sich in vielen Fällen. Er bietet eine saubere und einfache Handhabung, allerdings müssen die Bedingungen dafür auch vorhanden sein. Sehr hohes und feuchtes Gras mögen die Geräte überhaupt nicht und machen hier schon mal schlapp. Für Besitzer von kleinen bis mittelgroßen Rasenflächen ist eine solche Investition auf jeden Fall lohnenswert.

Mittlerweile ist die Auswahl an Geräten recht gut, da immer neue Hersteller mit Produkten auf den Markt drängen.