Grillen mit dem Smoker – geht das überhaupt?

Natürlich ist auch das Grillen mit dem Smoker möglich. Das Fleisch wird sogar besonders zart und saftig. Leider wird immer noch auf einem herkömmlichen Grill gebraten, doch man muss aufpassen, denn schnell ist mal das Steak verkohlt. Mit dem Smoker wird nun indirekt gegrillt, das Grillgut liegt nicht direkt auf dem Feuer, sondern daneben.

Es wird im heißen Luftstrom gegart, etwa bei 150 Grad. Der Gar-Vorgang wird hier ausgedehnt, das Fleisch kann durchaus schon mal 16 Stunden im Smoker gegart werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass kein Fett direkt in die Glut tropfen kann und so können keine krebserregenden Stoffe entstehen.

Grillen mit dem Smoker macht das Fleisch besonders zart

Der Metzger hat gute Qualität

Für den Smoker sollte man nur hochwertiges Fleisch nutzen, in Plastik verpacktes Fleisch aus dem Supermarkt ist sicher nicht das Richtige. Beim Metzger hingegen wird man gut beraten und kann selbst entscheiden, wie groß das Stück Fleisch eigentlich sein soll. Man kann natürlich das Fleisch auch direkt beim Bauern kaufen, das wäre der Idealfall. Sicher ist es hier etwas teurer, aber die Qualität schmeckt man auch.

Grillen mit dem Smoker – Tipps für Anfänger

Das Grillen mit dem Smoker kann durchaus mehrere Stunden dauern und niemand hat Zeit und Lust daneben zustehen. Hier ist ein Fleisch-Thermometer* die Lösung, es gibt immer die korrekte Kerntemperatur des Fleischstücks an. So wird das Grillgut perfekt zubereitet. Natürlich kann man den Smoker öffnen, so lange das nicht alle 10 Minuten geschieht, ist das vollkommen in Ordnung.

Es genügt aber völlig, die Haube alle zwei Stunden zu öffnen und das Grillgut kann kontrolliert werden. Selbstverständlich muss auch das Feuer beobachtet werden, bei windigem Wetter können die Flammen sonst zu groß werden und das Grillgut verbrennen. Außerdem darf das Bratfett kein Feuer fangen.

Raucharoma beim Grillen

Das perfekte Raucharoma

Den Geschmack bringt das Holz ins Fleisch, nicht etwa die Holzkohle. Es eignet sich auch ein Elektro- oder Gas-Smoker, in einer Räucherbox können die verschiedensten Holzarten immer wieder einen anderen Geschmack erzeugen. Wichtig ist jedoch ein geschlossener Raum, in dem sich der Rauch sammeln und durchströmen kann. Zu Beginn werden die Nutzer wohl kaum einen Unterschied schmecken, also kann auch ruhig Holz vom heimischen Garten verwendet werden.

Nadelhölzer dürfen allerdings nicht verfeuert werden, in aller Regel wird Buchenholz verwendet. Jedes Holz verleiht dem Grillgut einen anderen Geschmack, Buchenholz hat einen milden Geschmack, Walnuss- oder Eichenholz erzeugt eine würzige Note. Kirschholz oder Holz vom Birnbaum schmeckt lieblich.

Wie wird der Smoker gehandhabt?

Für Anfänger sieht das Gerät erst einmal sehr sonderbar aus. Es besteht aus einer Gar-Kammer und einer Feuer-Kammer. Die Firebox wird mit Holz oder Kohle beheizt und die entstehende Hitze wird in die Gar-Kammer geleitet. Über diese Verbindung wird auch der Rauch geleitet, der für das Aroma des Fleisches zuständig ist. Grundsätzlich muss das Gerät vorgeheizt werden, man sollte jedoch nicht gleich zu viel Holz nehmen, so gelingt das Anbrennen deutlich leichter.

Dann sollte man abwarten, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Man muss aber eine gewisse Zeit einplanen, das Grillgut wird indirekt gegrillt und das dauert halt einfach länger. Je nach Dicke brauchen die Fleischstücke schon mal zwei bis drei Stunden. Dann ist das Fleisch gar und kann serviert werden. Guten Appetit!