Kettensäge und Sicherheit – Niemals ohne Schutzausrüstung

Wenn man Brennholz für seinen Kamin benötigt, dann greifen viele zur Kettensäge. Auch andere Arbeiten lassen sich im Garten schnell und einfach mit der Kettensäge erledigen. Doch es geht von diesem Werkzeug auch eine erhebliche Gefahr aus. Dementsprechend vorsichtig muss man im Umgang mit einer Motorsäge sein. Nachfolgend ein paar Tipps zum richtigen Umgang.

Ohne persönliche Schutzausrüstung geht gar nichts

Nie ohne SichtheitsausrüstungEin Lösen der Kette, Abrutschen beim Sägen oder umherfliegende Sägespäne, die Gefahren sind vielfältig. Aus diesem Grund sollte man vor dem Sägen mit der Motorsäge immer die persönliche Schutzausrüstung anziehen. Dazu gehören eine Schutzbrille, eine Schnittschutzhose, Handschuhe und Sicherheitsschuhe. Arbeitet man länger mit der Motorsäge, sollte man auch einen Gehörschutz tragen.

Gerade die Schnittschutzhose ist ein wichtiges Element bei der persönlichen Schutzausrüstung. Den dadurch kann man sich nicht an den Beinen verletzen. Kommt nämlich das Sägeblatt mit der Hose in Berührung, wird dieses sofort durch die eingearbeitete Fäden blockiert. Die persönliche Schutzausrüstung kann noch erweitert werden, so zum Beispiel um einen Helm. Insbesondere wenn mit herabfallenden Ästen etc. zu rechnen ist, sollte immer ein vernünftiger Schutzhelm getragen werden.

Sicherheitseinrichtungen prüfen

Schnittschutz Set 2 teilig Forsthelm KWF geprüfte Schnittschutzhose SchnittschutzlatzhoseBevor jetzt mit dem Sägen losgeht, sollte man die Motorsäge prüfen. Zum einen die Füllstände für Benzin und Öl und zum zweiten, die Sicherheitseinrichtungen. Hier geht es vor allem um die Kettenbremse. Diese sollten funktionsfähig sein. Auch sollte man die Kette prüfen, diese sollte stramm auf dem Sägeblatt aufliegen. Ist das nicht der Fall, sollte man die Kette mit dem vorhandenen Schlüssel anziehen. Eine zu lockere Kette birgt immer die Gefahr, dass die Kette während des Betriebs herunter rutscht.

Auch während dem Arbeiten mit der Motorsäge, sollte man die Spannung der Kette immer wieder prüfen und gegebenenfalls nachziehen. Natürlich ist es ebenfalls sinnvoll regelmäßig den Zustand der Kette zu überprüfen. Ist diese nicht scharf genug, hat man nicht nur Schwierigkeiten beim Sägen, sondern es besteht auch die Gefahr von Unfällen.

Passt alles an der Kettensägen, kann es mit dem Sägen losgehen. Wobei man vor dem Sägen darauf achten sollte, dass keine Personen in unmittelbarer Umgehung stehen. Hier sollte man auf einen Sicherheitsabstand von zwei Meter achten. Grundsätzlich wird die Motorsäge mit zwei Händen bedient.

Sicherer Stand ist wichtig

Beim Sägen muss man auf einen sicheren Abstand achten, denn man muss auch auf einen Rückschlag gefasst sein. Auch sollte die Kettensäge niemals über Kopf geführt werden. Beim Sägen ist darauf zu achten, dass das Holzstück, was man sägen möchte, sicher und unverrutschbar aufliegt. Ein Sägebock oder eine Einspannung kann hier sehr hilfreich sein. Beim Sägen setzt man die Motorsäge direkt mit dem Krallenanschlag am Holz an. Hat man gesägt oder man möchte die Motorsäge neu ansetzen, so sollte man diese immer über die Kettenbremse blockieren. So kann es nicht zu einem ungewollten Laufen der Kette kommen.

Zusammenfassung und Fazit

Beim Arbeiten mit der Motorsäge, egal ob es sich hierbei um eine Akku-Kettensäge, eine Elektro- oder Benzin-Kettensäge handelt, muss man persönliche Schutzausrüstung wie eine Schnittschutzhose tragen. Vor dem Sägen muss man die Kettensäge, hier vor allem die Füllstände von Öl und Benzin, aber auch die Sicherheitseinrichtungen wie die Kettenbremse und die Spannung der Kette kontrollieren. Beim Sägen mit der Motorsäge sollte man auf einen Sicherheitsabstand achten und einen sicheren Stand haben. Die Motorsäge muss man immer direkt mit dem Krallenanschlag ansetzen. Nach dem Sägen sollte man diese mit der Kettenbremse blockieren.