Arten von Kreissägen – manche eignen sich auch für die Gartenarbeit

Ein schöner Garten geht mit viel Arbeit einher und Geräte sind bei der Pflege ein unerlässlicher Faktor. Ohne Gartengeräte lässt sich ein ästhetischer Garten nicht oder nur schwer realisieren. Allerdings ist nicht nur von Häckslern, Heckenscheren und Rasenmähern die Rede, denn auch Geräte wie Kreissägen können zum Einsatz kommen. Hier kommt es jedoch stark auf die jeweilige Art an, weswegen wir in diesem Artikel einige – im Hinblick auf ihr Potenzial für die Gartenarbeit – anschauen möchten.

Handkreissäge

Handkreissäge für die Gartenarbeit

Die Handkreissäge wird den mobilen Kreissägen zugeordnet und wie der Name es erahnen lässt, hält man sie bequem in der Hand. Das Verletzungsrisiko ist gering, da Sägeblatt und Motor fix mit der Grundplatte verbunden sind. Sollte der Motor kaputtgehen, können Sie bei diesem Anbieter Ersatz finden oder – sofern es Sinn machen sollte – ein neues Modell erwerben. Das Gute an Handkreissägen ist ihr flexibler Handlungsspielraum. Mit Erfahrung lassen sich sogar schräge Schnitte bewältigen.

Zudem sind die Geräte im Regelfall günstiger als Tischkreissägen. In jedem Fall ist die Flexibilität ein Faktor, der die Handkreissäge zu einem potenziellen Gartenwerkzeug macht. Allerdings sollten Sie gegebenenfalls Zeiten für die Nutzung berücksichtigen, da der von einer Kreissäge verursachte Lärm nicht unterschätzt werden sollte.

Tischkreissäge

Wie der Name es erahnen lässt, werden Tischkreissägen nicht den mobilen, sondern den stationären Kreissägen zugeordnet. Aufgrund der mangelnden Flexibilität ist diese Art nur bedingt für einen Einsatz im Garten geeignet, weswegen sie andere Sägen bei der Auswahl von Gartengeräten vorziehen sollten. Bei einer Tischkreissäge wird das Sägeblatt zentral eingespannt und schaut nur mit einem Teil aus dem Tisch heraus. Geht es darum, Platten unterschiedlicher Materialien zu schneiden, sind Tischkreissägen eine gute Wahl.

Geht es hingegen um kurvige Schnitte, muss eine Alternative wie eine Handkreissäge oder Stichsäge her. Wer ein Modell möchte, das den heutigen Sicherheitsstandards entspricht, sollte für die Anschaffung einige hundert Euro einplanen.

stationäre Tischkreissäge

Tauchsäge

Tauchsägen eignen sich insbesondere dann, wenn es um das Durchführen von Feinarbeiten geht. Es gibt Situationen, in denen das bei der Gartenarbeit der Fall sein kann, aber die Handkreissäge ist normalerweise die bessere Option. Lediglich wenn höchste Feinarbeit gefordert ist, kann sich eine Tauchsäge anbieten. Wie Handkreissägen sind auch Tauchsägen mobile Kreissägen, womit sie eine potenzielle Option für die Gartenarbeit bleiben.

Die Funktionsweise einer Tauchsäge ist übrigens simpel. Erst einmal wird die Tauchsäge auf der Schnittlinie angelegt. Anschließend muss sie gestartet und langsam in das Werkstück eingetaucht werden. Sobald das getan ist, wird die Säge auf der Schnittlinie geschoben und taucht dann an ihrem Ende wieder auf. Es handelt sich also um einen regelrechten „Tauchgang“ – der Grund für die Namensgebung.

Kappsäge

Da die Kappsäge wie die Tischkreissäge ebenfalls eine stationäre Kreissäge ist, eignet sie sich aufgrund ihrer Sperrigkeit nur bedingt für die Gartenarbeit. Mit einer Kappsäge können Hölzer und andere Werkstoffe gekappt werden. Das Sägeblatt wird von oben nach unten gekappt. Die Kappsäge basiert also auf einem anderen Mechanismus als beispielsweise die Handkreissäge oder Tischkreissäge. Kappsägen kommen im Regelfall bei Tischlerarbeiten zum Einsatz.

Sie eignen sich unter anderem als Werkzeug beim Verlegen des Bodens. Der preisliche Rahmen von Kappsägen ist mit dem von Tischsägen vergleichbar und für ein hochwertiges Modell sollten Sie einige hundert Euro einplanen.


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